Virtualisierung bedeutet, die physikalische Hardware vom Betriebssystem zu separieren. Das "Host"-System ist ein leistungsstarkes Gerät, welches die Verarbeitung erledigt, beispielsweise mittels VMWare oder HyperV. Ein solcher Server kann dann ein oder mehrere "Gast"-Systeme bereitstellen, die unabhängig voneinander laufen. Sowohl das installierte Betriebssystem als auch die Hardware, die dieses dann registriert, sind frei einstellbar.

Das bietet gleich eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • wenn eine virtuelle Maschine mehr Leistung, Speicher o.ä. benötigt, kann man dies einfach im Host-System neu festlegen
  • vor Veränderungen am System kann man mit wenigen Handgriffen eine Sicherung erstellen. Sollte die Änderung - wie z.B. ein Update - fehlschlagen, ist in kürzester Zeit der vorherige Zustand wieder hergestellt
  • das Hostsystem ist völlig unabhängig von den darauf laufenden virtuellen Maschinen. Es ist jederzeit möglich, den Server aufzurüsten oder sogar gänzlich auszutauschen, ohne die Funktion der Gastsysteme zu beeinträchtigen. Bei entsprechend konfigurierten Virtualisierungs-Clustern geht das sogar im laufenden Betrieb!
  • das Prinzip "eine Aufgabe - ein Server" kann optimiert werden, da man die Serversysteme konsolidieren kann. So wird nur noch eine geringe Zahl von Virtualisierungs-Servern als "echte Hardware" benötigt, die virtuellen Server teilen sich die Ressourcen. Keine Vergeudung von Speicherplatz, CPU-Leistung und Energie!
  • Desktop-Virtualisierung bedeutet, dass Sie nur noch vergleichsweise einfache, jederzeit ersetzbare Endgeräte (z.B. Thin-Clients) aufstellen brauchen. Die eigentliche Rechenarbeit wird vom Server erledigt. Der Benutzer benötigt keine lokale Datenspeicherung, Sie haben alle Daten im Rechenzentrum. Die virtuellen Maschinen lassen sich zentral administrieren, was den Verwaltungsaufwand minimiert.

Wir überprüfen gern Ihre IT-Landschaft, um Ihnen Optimierungspotenzial aufzuzeigen!